Imperva, Inc., der Marktführer für Cybersicherheit, hat die erste branchenspezifische Studie über die Auswirkungen von Bad Bots auf die E-Commerce-Branche veröffentlicht.

E-Commerce: Bad Bot-Angriffe auf dem Vormarsch

Der Bericht mit dem Titel „How Bots Affect E-Commerce“ wurde vom Imperva Bot Management Threat Research Team (ehemals Distil Research Lab) entwickelt. Das Team analysierte im Juli 2019 16,4 Milliarden Anfragen aus 231 Domänen im Bereich E-Commerce. Das Ergebnis: Bot-Angriffe auf E-Commerce-Websites nehmen zu. Dabei sind fast vier Fünftel (79,2 Prozent) als moderat oder anspruchsvoll einzustufen. Im vorigen Jahr belief sich diese Zahl noch auf knapp drei Viertel (75,8 Prozent). 

Wichtigste Ergebnisse

Tiffany Olson Kleemann, VP of Bot Management bei Imperva und ehemaliger CEO von Distil sagt:

„Unsere Studie zeigt, dass Bad Bots rund um die Uhr Schäden auf E-Commerce-Websites, APIs und mobilen Apps verursachen. Wir stimmen dem Ansatz des Grinch Bots Act zu, die Verwendung von Grinch-Bots und Sneaker-Bots zu verbieten, mit denen limitierte Auflagen und Bestände mit hoher Nachfrage blockiert werden. Doch wir wissen aus eigener Erfahrung, dass rechtliche Schritte allein nicht ausreichen. Online-Händler müssen auch eine gute Web-Sicherheitshygiene praktizieren und die ihnen zur Verfügung stehenden Technologien zum Schutz ihrer Websites und Kundendaten nutzen. Ein detailliertes Verständnis über Bot-Bedrohungen zu erlangen, ist ein entscheidender erster Schritt in die richtige Richtung.“

E-Commerce-Unternehmen leiden unter einer ständigen Flut von Bad Bots. Kriminelle sowie Konkurrenten, Wiederverkäufer und Investmentgesellschaften verwenden diese, um unbefugte Preisabweichungen, Bestandskontrolle, Bestandsverweigerung, Scalping durch Reseller, Kundenkontoübernahme, Geschenkkartenmissbrauch, Spam-Kommentare, Transaktionsbetrug und mehr durchzuführen. Diese Aktivitäten schaden nicht nur dem Kundenerlebnis und der Marke. Sie führen vor allem zu schlechter Website-Performance und sogar -Ausfallzeiten, was letztendlich zu Umsatzeinbußen in Spitzenverkehrszeiten wie Black Friday und Cyber Monday führt.